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Kommunale Wärmeplanung

Verbundprojekt: KSI: Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung für die Gemeinde Namborn im Verbund mit sechs weiteren Gemeinden im Landkreis St. Wendel

Laufzeit des Vorhabens:
01.07.2024 – 31.12.2025

Beteiligte Partner:
Kooperationspartner: Gemeinde Freisen, Gemeinde Marpingen, Gemeinde Nohfelden, Gemeinde Nonnweiler, Gemeinde Oberthal, Gemeinde Tholey
Auftragsverarbeiter: greenventory GmbH, Georges-Köhler-Allee 302, 79110 Freiburg i.Br.

Förderkennzeichen:
67K27160C

Die Gemeinde Namborn setzt gemeinsam mit sechs weiteren Gemeinden im Landkreis St. Wendel ein zukunftsweisendes Verbundprojekt um: die Erstellung einer umfassenden kommunalen Wärmeplanung. Ziel ist es, eine tragfähige Grundlage für die langfristige Dekarbonisierung der Wärmeversorgung in allen Ortsteilen der Gemeinde zu schaffen. Dieses Projekt trägt sowohl zur Erreichung der bundesweiten Zielvorgabe der Netto-Treibhausgasneutralität bis 2045 als auch zur Umsetzung von Landeszielen bei.

Veröffentlichung der Kommunalen Wärmeplanung

Mit dem Inkrafttreten des „Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze“ zum 1. Januar 2024 ist die kommunale Wärmeleitplanung (KWP) für sämtliche Städte und Gemeinden verpflichtend geworden.

Um den Bürgerinnen und Bürgern frühzeitig Orientierung zur zukünftigen Ausgestaltung der Wärmeversorgung zu bieten, haben sich die Gemeinden Nonnweiler, Nohfelden, Namborn, Marpingen, Oberthal, Tholey und Freisen zu einer gemeinsamen Initiative zusammengeschlossen. Zur Finanzierung der kommunalen Wärmeplanung wurde ein gemeinsamer Förderantrag beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gestellt und bewilligt.

Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides wurde die greenventory GmbH in Kooperation mit dem Energieversorger energis GmbH mit der Erstellung des kommunalen Wärmeplans für die Gemeinde Namborn beauftragt. Der Wärmeplan wurde am 11.12.2025 final vorgelegt und anschließend vom Gemeinderat beschlossen.

Mit einem Anteil von 94,4 % liegt der überwiegende Energiebedarf der Gemeinde Namborn im Wohnsektor. Aktuell werden etwa 64,5 % der Gebäude mit Heizöl und weitere 22 % mit Erdgas beheizt. Die restlichen Anteile entfallen auf Luft- und Erdwärmepumpen, Holzpelletheizungen, Holzöfen und andere Heiztechnologien.

Die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung machen deutlich, dass eine dezentrale Einzelversorgung der Gebäude, etwa durch Luft- oder Erdwärmepumpen sowie Biomasseheizungen, gegenüber anderen Versorgungsformen im Vordergrund steht.

Zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger bei der Umstellung ihrer Heizsysteme plant die Gemeinde zu Beginn des kommenden Jahres mehrere Informationsveranstaltungen. Ziel ist es, über alternative Heiztechnologien zu informieren sowie bestehende Unterstützungsangebote, insbesondere Förderprogramme und Energieberatungen, vorzustellen.

Gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative

„Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur

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Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und intensiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garantie für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.“

Weitere Informationen zur Klimaschutzrichtlinie finden Sie unter: www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie.

Kommunaler Wärmeplan hier herunterladen

19.12.2025 
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