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Energiemanagementssystem

KSI Aufbau und dauerhafter Betrieb eines Energiemanagementssystems für die Gemeinde Namborn

Laufzeit des Vorhabens:
01.12.2024 – 30.11.2027

Beteiligte Partner:

-          Entegra GmbH

-          FAMIS GmbH

-          IngSoft GmbH


Förderkennzeichen:
67K25029

Inhalte und Vorgehensweise

Ziel des Energiemanagements ist die kontinuierliche Begehung sowie die systematische Betreuung kommunaler Gebäude und ihrer Nutzer, um den Energieverbrauch und die damit verbundenen Bezugskosten nachhaltig zu minimieren. Der Erfolg dieses Ansatzes beruht maßgeblich auf der Koordination und Bündelung vielfältiger Aufgaben. Hierzu zählen insbesondere die systematische Erfassung und Kontrolle von Energieverbräuchen sowie die Analyse und Optimierung der Gebäudetechnik und der installierten technischen Anlagen einschließlich ihrer Nutzung.

Ein weiterer zentraler Bestandteil ist die Überprüfung und Optimierung bestehender Regelungseinrichtungen. Darüber hinaus umfasst das Energiemanagement die gezielte Steuerung von Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, die Schulung der Gebäudeverantwortlichen sowie die Sensibilisierung und Motivation der Nutzer zu einem energieeffizienten Verhalten.

Im Rahmen der Maßnahme sind Investitionen in die Installation digitaler Messstellen vorgesehen, deren Daten in das Energiemanagementsystem (EMS) integriert werden. Grundlage hierfür bildet ein zu erstellendes Messstellenkonzept. Die eingesetzte Hardware wird aus moderner Messtechnik, insbesondere Zählern, Sensoren und Gateways bestehen.

Ziele

Ziel des Vorhabens ist die schrittweise Einbindung sämtlicher relevanter kommunaler Gebäude in das Energiemanagementsystem der Gemeinde Namborn. Hierzu zählen insbesondere Schulen, Kindertagesstätten, Sport- und Mehrzweckhallen, Dorfgemeinschaftshäuser sowie zentrale Verwaltungsgebäude.

Im Fokus steht, die Implementierung und der dauerhafte Betrieb eines ganzheitlichen Energiemanagementsystems. Bis zum Ende des Förderzeitraums soll das EMS mindestens 30 % des Wärmeverbrauchs aller kommunalen Gebäude erfassen und abdecken. Darüber hinaus wird eine Zertifizierung nach dem Kom.EMS-Standard angestrebt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Einführung eines digitalen Messstellenbetriebs in ausgewählten, verbrauchsintensiven Gebäuden. Voraussetzung hierfür ist die Entwicklung des oben genannten fundierten Messstellenkonzepts. Die technische Ausstattung soll die erforderlichen Daten erfassen, übertragen und über die Energiemanagement-Software visualisieren.

Wichtigkeit und Nutzen

Die Anforderungen an Kommunen steigen kontinuierlich, insbesondere durch gesetzliche und regulatorische Vorgaben im Kontext der Klimaschutzziele auf Ebene der Europäischen Union, des Bundes und der Länder. Gleichzeitig gewinnen Themen wie Versorgungssicherheit, Energieeinsparung und regionale Wertschöpfung zunehmend an Bedeutung.

Ein strukturiertes Energiemanagement leistet hierbei einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Reduktion von Energieverbräuchen und Kosten. Zudem unterstützt es die Nutzung regionaler Stoff- und Energiekreisläufe sowie die Steigerung von Energieeffizienz und -suffizienz. Damit trägt das Vorhaben nicht nur zur Erreichung klimapolitischer Ziele bei, sondern stärkt auch die langfristige wirtschaftliche und ökologische Handlungsfähigkeit der Kommune.

Gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative

„Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und intensiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garantie für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.“

Weitere Informationen zur Klimaschutzrichtlinie finden Sie unter: www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie.

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